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Heizkassetten Lexikon

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Kaminkassette / Kaminkassetten

Kaminkassetten auch Heizkassetten, oder Kamineinsätze genannt, werden auf Maß gefertigt, um bestehende Offene Kamine in geschlossene Feuerstätten zu verwandeln. Die Anforderungen an Kaminkassetten sind in der DIN EN 13229 festgelegt. Für Deutschland müssen außerdem die Grenzwerte der „Feinstaubverordnung“ (1. BImSchV) eingehalten werden. Unter anderem wird von Kaminkassetten der Bauart 1 einen Mindestwirkungsgrad von 75 % gefordert. Somit sind sie geeignet, Offene Kamine - mit einem Wirkungsgrad von nur 10 bis 20 % - in effektive Heizkamine zu verwandeln.
Qualitativ hochwertige Kaminkassetten können Wirkungsgrade um die 80 % erreichen.

Weitere Vorteile sind:

  • Behebung von Zugproblemen
  • Vermeidung von Funkenflug
  • die Feuerstätte kann ohne Aufsicht gelassen werden
  • alle Arten von Holz können verbrannt werden, auch Holzbriketts und Braunkohlebriketts
  • der Abbrand kann reguliert werden
  • weniger Holzverbrauch

Technische Darstellung einer modernen Kaminkassette mit doppelter Scheibenbelüftung

Hinweis: die in diesem Lexikon enthaltenen Erklärungen spiegeln zum Teil die Meinung des Verfassers wider. Es ist daher nicht auszuschließen, dass bestimmte Begriffe von z. B. Mitbewerbern anders definiert würden. Im Zweifelsfall befragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker, sondern z. B. Ihren Bezirksschornsteinfeger.